die Causa Zwiebelrostbraten

  Einen wirklich guten Zwiebelrostbraten serviert zu bekommen ist meist ein Lotteriespiel in der Gastronomie. Entweder ist er hart und zäh, wird mit einem undefinierbaren Saft’l und Röstzwiebel aus dem Packerl – oder wird todgedünstet für zahnlose Menschen präsentiert. Kurz und gut – wir hatten unsere

3 (Erb)Tanten zu Besuch und die wünschten sich von mir einen Zwiebelrostbraten. Ich brauche dazu Rostbraten zu 200g vom gut abgehangenen Stück – pro Portion eine mittelgroße Zwiebel in dünne Ringe geschnitten und Rindsuppe. 2/3 des Zwiebel mit etwas griffigen Mehl und Paprikapulver vermischen und im 2finger hohen Öl rasch und knusprig backen. Die Fett- und Sehneränder vom Fleisch 2-3 Mal einschneiden mit Salz, Pfeffer und Senf würzen. Im Zwiebelöl an beiden Seiten fast durchbraten, herausnehmen und im 150Grad heißen Rohr ziehen lassen. Im Bratrückstand restlichen Zwiebel goldgelb rösten – mit 1-2 TL Mehl stauben, rösten(eventuell auch Knoblauch) und mit Rindsuppe ablöschen. Nicht zuviel, man braucht nur 0,1 Lit. Saft / Port. Rostbraten in den Saft geben mit Röstzwiebel bestreuen. Kurz aufkochen, wenn notwendig mit Stärkemehl binden und fertig. Dazu gibt es Braterdäpfeln und Salat. Auch eine eingelegte Gurke passt dazu. Sieht er nicht gut aus?

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Xaver als Elefantenstemmer
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verband der köche österreichs
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„Wenn du ein Schiff bauen willst, so rufe nicht Männer zusammen,

um Holz zu sammeln, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlos weiten Meer.“

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